SPIEL MIT LICHT UND FARBEN

Eine Markise ist weit mehr als nur ein textiles Sonnenschutzdach. Das Spiel mit Licht und Farbe sorgt für eine einzigartige Stimmung, die zum Ambiente passen und ihrem Geschmack entsprechen soll.

Unsere hochwertigen Markisentücher bieten Ihnen das und noch viel mehr: Sie entsprechen höchsten technischen Anforderungen – damit Sie lange etwas davon haben, und es Ihnen immer maximalen Schutz bietet.

DESSIN

Welche ist Ihre Lieblingsfarbe? Soll es uni oder gemustert sein? Suchen Sie sich Ihren individuellen Favoriten aus. Zudem können Sie Faktoren wie UV-Schutz, Lichtdurchlässigkeit, thermischer Komfort und das Farbklima unter der Markise gezielt Ihren persönlichen Anforderungen anpassen.

ACRYL- STOFF

Der bewährte Klassiker und das traditionell am meisten verarbeitete Markisentuch in Europa. Reißfest und mit hoher Licht- sowie Farbechtheit durch hochwertige Spinndüsenfärbung. Widerstands- fähig gegen Witterungs-, Verrottungs- und Umwelteinflüsse, öl-, fett- und wasserabweisend durch die Veredelung mit der speziellen PERLGARD XT 27-Ausrüstung.

Soltis® 92

Dank der Mikrobelüftung reguliert das Gewebe Soltis® 92 die Wärmeeinwirkung der Sonne. Bei einer Außenanbringung vor der Scheibe absorbiert und reflektiert es bis zu 97% der in der Son- nenstrahlung enthaltenen Energie, wodurch der Treibhauseffekt aufgehoben wird.

Seine unvergleichbare thermische Leistungsfähigkeit gestattet so eine Reduzierung des Gebrauchs der Klimaanlage des Gebäudes. Soltis® 92 leistet so einen großen Beitrag zur Energieeinsparung und gestattet eine Senkung der Betriebskosten des Gebäudes.

Dank des Gewebes Soltis® 92 bewahren Sie Ihre Privatsphäre und Ihren Komfort, ohne die Sicht nach außen im geringsten einzuschränken. Es macht Schluss mit unangenehm blendendem Licht. Die hoch lichtundurchlässigen Stoffe bewahren eine natürliche Beleuchtung, welche Gewähr für die von Ihnen gewünschte Behaglichkeit ist.

Je nach Lage Ihres Gebäudes verfügen Sie über eine Auswahl an Farben, die Ihnen den am besten auf Ihre Bedürfnisse abgestimm- ten Lichtdurchlässigkeitswert bietet.

Soltis® 92 schützt Sie vor unangenehm blendendem Licht, kon- trolliert die Lichtverhältnisse und gewährt die Beibehaltung der Qualität des natürlichen Lichts für die Behaglichkeit Ihrer Arbeits-räume.

Soltis® 86

Für besondere Anwendungen ist Soltis® 86 das ideale Gewebe für ein Gleichgewicht zwischen erforderlichem Sonnenschutz und natürlicher Beleuchtung mit mehr Licht.

Soltis® 86 eliminiert bis zu 86% der Sonnenstrahlung, was in hohem Maß zur Wärmeregulierung des Gebäudes beiträgt.

Nach Norden liegende Fassaden und Glasdächer, die mehr Licht durchlassen müssen, bieten zahlreiche Einsatzgebiete, in denen die Gewebe Soltis® 86 voll zur Wirkung kommen. Außerdem gestatten sie eine verbesserte Sicht nach außen und bieten visuellen Komfort, der in zahlreichen architektonischen Anwendungen besonders geschätzt wird.

Screen

Der Screen-Stoff ist aus PVC-ummanteltem Glasfasergewebe, er  bietet Sonnen- und Sichtschutz, dabei bleibt der Sichtkontakt nach außen durch seine hohe Transparenz erhalten. Ideal vor allem für Fassadenmarkisen, wie z.B. Senkrechtmarkisen und Zip-Anlagen. In ein- oder zweifarbigen Gewebequalitäten oder mit unterschiedlich betonten Außen- und Innenseiten bietet diese Stoffqualität eine breite Farbauswahl.

Wissenswertes

SONNENSCHUTZ KANN MEHR ALS NUR SCHATTEN SPENDEN!

Intelligente Sonnenschutztechnik senkt den Nutzenergiebedarf von Gebäuden und kann für mehr Energieeffizienz und weniger C02- Ausstoß sorgen. Moderner Sonnenschutz hilft nicht nur eine Über- hitzung durch Sonneneinstrahlung zu vermeiden, sondern vermindert auch die Auskühlung des Gebäudes in der kalten Jahreszeit. Der Energieverbrauch für die Gebäudeheizung lässt sich so erheblich verringern.

Wie funktioniert das? Bei Kälte wirken Fenster und Glasflächen teil- weise wie Wärmebrücken. Stehende Luftpolster zwischen Fenster und dicht geschlossenem Sonnenschutz sorgen hier für eine Wärmedämmung. Das Luftpolster verhindert die Zirkulation der Luft und somit den Wärmetransport durch Konvektion. Dieses Prinzip funktioniert sowohl bei außenliegendem als auch bei innenliegende Sonnenschutz. Am deutlichsten ist dieser Effekt im Außenbereich beim Rollladen und im Innenbereich bei schienengeführten Rollos oder Verdunkelungsanlagen. Bei der Kombination von Rollladen und innen liegendem Sonnenschutz kann bis zu 10% der Heizenergie eingespart werden. Dies führt auch bei privaten Haushalten zu einer spürbaren finanziellen Entlastung.

Möglichst dunkle Sonnenschutzbehänge dienen tagsüber nicht nur als Blendschutz, sondern absorbieren auch die Solarstrahlung und geben Wärme in den Raum ab. Besonders nachts verlieren Gebäude, die ungeschützt gegen den klaren kalten Himmel strahlen, viel Energie (phys. Prinzip „Strahlungsaustausch von Körpern“).  Innen oder außen montierte Sonnenschutzsysteme wirken hier wie ein Schirm und verringern den Strahlungsaustausch deutlich.

REDUZIERUNG DER KÜHLLASTEN IM SOMMER

Die klassische Aufgabe des Sonnenschutzes ist der Schutz vor Überhitzung durch ungehinderte Sonneneinstrahlung. Ohne moderne Technik können Räume schnell überhitzen. Durch die Fenster dringen Sonnenstrahlen ein, die sich in Wärmeenergie umwandeln – die Luft heizt sich auf, ein Wärmestau entsteht. Innen- und außenliegender Sonnenschutz muss deshalb verschiedenen Anforderungen gerecht werden. Bei innen liegenden Behängen ist beispielsweise ein hoher Reflexionsgrad des Materials erforderlich, da die Strahlung bereits durch die Verglasung eingedrungen ist und wieder nach außen transportiert werden muss. Bei beschichteten Wärmeschutz- oder Sonnenschutzverglasungen ist dies oft schwierig. Wesentlich besser geeignet ist deshalb eine außen liegende Lösung. Die Strahlung wird schon vor der Verglasung abgefangen und kann nicht mehr in das Gebäude eindringen.

Bei einer gezielten Abstimmung von Sonnenschutzmaßnahmen und Klimatechnik lassen sich die Betriebskosten von Klimaanlagen deutlich reduzieren. So dringen bei handelsüblichem Wärmeschutzglas beispielsweise etwa 60 Prozent der Sonnenenergie in Räume ein. In Verbindung mit einem innen liegenden, hoch reflektierenden Sonnenschutzbehang lässt sich der Wärmeeintrag auf 30% redu- zieren. Bei einem außen liegenden Sonnenschutz gelangen nur noch 5% der Wärmeenergie in den Raum. Klimaanlagen müssen also deutlich weniger leisten, um behagliche Temperaturen zu erzielen

Produkteigenschaften von Markisentüchern

Markisentücher sind technische Gewebe, die neben der funktionellen Aufgabe auch noch dekorativ sind. Sie sind Hochleistungsprodukte, die strengen technischen Anforderungen entsprechen. Bei jeder Produktion werden sie umfangreichen Labortests unterzogen. Anforderungen wie Wasserdichtheit, Steifigkeit, schmutz- und wasserabweisende Eigenschaften, Einreiß- und Weiterreißfestigkeit, Farbechtheit und viele andere Eigenschaften werden festgelegt, gemessen und für jeden Tuchtyp vom Weber garantiert. Obwohl bei der Herstellung nur kontrolliertes Tuch erster Wahl verwendet wird, sind der Perfektion Grenzen gesetzt. Bestimmte Erscheinungen im Tuch werden von Markisenbesitzern mitunter beanstandet, sind aber auch beim heutigen Stand der Technik nicht vollkommen auszuschließen.

WASSERDICHTHEIT / REGENBESTÄNDIGKEIT

Sonnenschutzgewebe sind mit einem wasserabstoßenden Finish imprägniert und bleiben bei guter Pflege und einem Neigungswinkel von mindestens 14° während eines kurzen, leichten Regenfalls regenbeständig. Bei längeren Perioden und/oder schwerem Regenfall muss die Markise geschlossen bleiben oder eingerollt werden, um Schaden zu vermeiden. Ist das Tuch nass geworden, muss die Markise später zum Trocknen ausgefahren werden, um Stockflecken zu vermeiden. Knickfalten entstehen bei der Konfektion und beim Falten des Sonnenschutztuches. An der gefalteten Stelle kann im Gegenlicht, vor allem bei hellen Farben, ein dunkler Strich sichtbar werden, der durch Knickung der Faser entsteht (Lichtbrechung).

WELLIGKEIT IM NAHT- UND BAHNENBEREICH

Welligkeit im Naht- und Bahnenbereich kann entlang der Seiten-säume, im Bereich der Nähte und mitten in den Bahnen entstehen. Das Tuch wird an den Nähten doppelt gelegt. Dadurch ergeben sich unterschiedliche Aufrolldurchmesser. Die Spannung, die durch die Gelenkarme und das Durchhängen der Wickelwelle und/ oder des Ausfallprofils entsteht, kann diese Effekte begünstigen. Auch wenn sich durch starken Regen ein Wassersack gebildet hat, kann sich Welligkeit bilden.

SEITENBAHNLÄNGUNG

Das Tuch wird meist durch ein aktives Federsystem fast permanent auf Spannung gehalten. Nähte und Säume wirken zwar wie eine Verstärkung, müssen aber auch die höchste Belastung aushalten. Beim Aufrollen des Tuches liegen die Säume und Nähte übereinander, was Druck und Spannung noch erhöht. Dadurch werden sie besonders beansprucht und gedehnt. Dies kann beim Ausfahren der Markise dazu führen, dass die Seitensäume leicht herunterhängen.